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Kenan Eren hat heute sicher keine Lust auf Schule. Gönnen würden ihm Lehrer und Mitschüler die heimliche Freistunde, um durch Gießens Buchläden zu ziehen, auf jeden Fall. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht, das immer breiter wird und spätestens dann seine Ohren erreicht, wenn er, irgendwo zwischen den Kochbüchern, unter E „Kenans kleines Schlemmerbuch “ entdeckt. Sein erstes Buch. Ab heute ist es im Handel zu bekommen.
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Kenan Eren ist 14, besucht die achte Klasse der Liebigschule und hat sich schon in der Küche rumgetrieben, als er eigentlich noch zu klein war, um seiner Mutter über die Schulter zu gucken. Mit acht, neun ging es dann richtig los. „Da habe ich angefangen, die Rezepte zu verändern, habe Verschiedenes ausprobiert.“ Das Rezept für den Feigen-Orangen-Salat, eine von sieben Vorspeisen, der mit „angeschmolzenem Ziegenkäse“ angerichtet wird, hat er allerdings von seiner Mutter. Fruchtiges und Herzhaftes wird in der Familie Eren häufig kombiniert. „Weil mein Vater das so gerne isst.“
Überhaupt spielen seine Eltern die größte Rolle auf Kenans Weg zum Hobbykoch und Buchautor. Sie betreiben in Gießen das Schnitzelhaus und die Centralbar. „Da habe ich früh viel mitbekommen.“ Sie haben mitgeholfen, als es darum ging, alle Rezepte noch einmal auszuprobieren. Die Fischspieße auf Kartoffelbett von Seite 23 beispielsweise oder das Paprika-Sahne-Hähnchen zwei Seiten weiter. Um zu sehen, „wie man denn so ein Kochbuch schreibt“, hat die ganze Familie die Bücher anderer Köche gewälzt. Kenans Eltern sind sehr stolz und der große Bruder ist es auch. Hat mitgemacht, als Kenan vor zwei Jahren beschloss, sich nachmittags „nicht mehr so viel in der Stadt rumzutreiben und Fast-Food zu essen“. Wenn Eltern, wie das heutzutage üblich sei, „beide viel arbeiten, dann läuft es schnell auf Fast-Food hinaus“, sagt Kenan - am Beginn der Pubertät und herrlich vernünftig. Das zu ändern, war keine große Sache: „Zu Hause schmeckt es einfach am besten“. Ein Grund von vielen, ein Kinderkochbuch zu schreiben: „Er wollte einen Beitrag dazu leisten, die Motivation der Kinder/Jugendlichen zu steigern, einfach mal etwas selber zu kochen und Fast-Food hinter sich zu lassen“, heißt es auf dem Buchrücken. Selbst gemachtes Fast-Food ist natürlich erlaubt, „aber im Ofen, dann ist viel weniger Fett dran“, erklärt der Jungkoch.
Und als Nachspeise? Simples Yoghurtfondue mit Früchte-Spießen oder Mamorkuchen. Ganz nach Belieben. Von der Zukunft hat Kenan Eren ganz genaue Vorstellungen. Er will Betriebswirtschaft studieren. Um dann, kombiniert mit der Leidenschaft fürs Kochen, „etwas Eigenes aufziehen“. In Baden-Württemberg, „da ist es schöner“. Schön für die Gießener, dass Kenan erst 14 ist und noch ein paar Jahre hier bleiben muss. Eine Idee für ein weiteres Kochbuch hat er auch schon: eine kleine Auswahl von Rezepten aus der kurdischen Heimat seiner Eltern.
Kenan Eren wird heute nicht blaumachen. Weder heimlich noch hochoffiziell. Er ist gut in der Schule und nimmt das, was macht, ernst. Und „außerdem schmeckt es zusammen mit der Familie sowieso am besten“.
http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/11946959.htm#
Lollar (nag). Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Gemeindezentrum in der Justus-Kilian-Straße in Lollar. Gemeindemitglieder aus Hessen waren mit ihren Familien angereist und hatten ihre Tische zum jährlichen Ezid-Fest, das dem christlichen Weihnachten entspricht, reichlich mit Speisen gedeckt.
Zusammen mit Freunden und Ehrengästen aus unterschiedlichen Religionen wurde das stimmungsvolle Fest zu einem Ort der Begegnung und auch der gelebten Integration.
Das offizielle Programm wurde von Nevaf Celik, Mitglied des Finanzvorstandes und Moderator des Nachmittages, mit einer Gedenkminute für die Opfer von Verfolgung eröffnet. Feierlich musikalisch untermalt trug anschließend Kadri Atalan in kurdischer Sprache das Glaubensgebet der Eziden »Maka Ezid« vor. Die Kinder der Chorgruppe der Ezidischen Gemeinde sprachen, angeleitet von ihrem Lehrer Hayretin Yusun, das Ezidische Glaubensbekenntnis »Shada Ole« in kurdischer und deutscher Sprache. Die Kinder treffen sich zweimal wöchentlich, um die kurdische Sprache, Lieder und Texte der ezidischen Gemeinde zu erlernen und somit ein Stück ihrer Identität zu bewahren.
Irfan Ortac nahm Zuhörer auf eine Zeitreise mit
Auf eine Zeitreise nahm der Gemeinderatsvorsitzende Irfan Ortac seine Zuhörer im Anschluss in seiner Rede mit. Er erinnerte an die Gründung des Vereins vor fünf Jahren, schöne Zeiten und harte Tage. Für ihre besondere Unterstützung in den vergangenen Jahren dankte er Sükrü Boga und Nevaf Celik. Ebenso sprach er seinen Dank an die Freunde und Unterstützer der ersten Stunde, Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Vorsitzender Hessen, und den verstorbenen Jürgen Rahn aus.
Als Ehrengäste begrüßte er den Hausherrn und Bürgermeister der Stadt Lollar Dr. Bernd Wieczorek, den SPD-Landtagsabgeordneten Gerhard Merz, Bernd Apel vom Rat der Religionen, Landrätin Anita Schneider, Gerhard Weber, CDU Lollar, Dr. Gerhard Noeske, Kreistagsabgeordneter der CDU, Gerhard Born, Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Lollar, sowie Mitglieder der Aramäischen Gemeinde.
»Was bedeutet Integration?«: Diese Frage beantwortete Ortac mit den Worten »Es ist keine Floskel, sondern Realität, dass Lollar, Staufenberg, Gießen, Frankfurt, Kassel oder Marburg unsere Heimat sind. Wir werden diese Heimat beschützen, wir sind Teil dieser Heimat.« Gleichzeitig betonte er, dass die Bereitschaft, diese Integration zu zeigen, noch am Anfang stehe, es jedoch genauso wichtig sei, von der Mehrheitsgesellschaft angenommen zu werden. Als besondere Freunde der Ezidischen Gemeinde Hessen e.V. hieß er Professor Dr. Linus Hauser mit Frau Marianne und Professor Dr. Rudolf Grulich von der Justus Liebig Universität Gießen sowie Matthias Körner, Vorsitzender des SPD-Bezirks Gießen, willkommen.
Für ihre Verdienste als Frauenbeauftragte der Ezidischen Gemeinde Hessen e.V. zeichnete Nevaf Celik Frau Xeredin Erbek aus und übergab ein Blumenbukett. In den folgenden Beiträgen lobten Anita Schneider, Dr. Bernd Wieczorek und Gerhard Merz die Integrationsbemühungen der Ezidischen Gemeinde, dankten für die hervorragende Arbeit und sicherten ihre weitere Unterstützung zu. Diyar Xatari, ehemaliger Bediensteter in Lalish, dem heiligen Ort der Eziden im Irak, rezitierte das Gedicht »Li min bibora cejn«, begleitet von feierlicher Musik. Schwerpunkte der anschließenden Reden von Prof. Dr. Linus Hauser, Prof. Dr. Rudolf Grulich, Dr. Gerhard Noeske, Matthias Körner und Gerhard Born, waren Kultur und Menschenrechte.
Zeremonie »Tuafa Berata wurde vollzogen
So betonte bei der Feier Professor Hauser: »Wir sind alle Menschen und interessiert an Menschenrechten«. Dr. Noeske freute sich besonders über die Kinder- und Jugendförderung des Vereins, denn so bewahrten sie die Ezidische Kultur und erlernten gleichzeitig die Kultur und Sprache des Landes, in dem sie leben.
Bei der nun folgenden religiösen Zeremonie »Tuafa Berata«, mit der alle Ezidischen Feste gesegnet werden, berührten die Gemeindemitglieder jeweils mit Stirn und Mund die Berats und empfingen dadurch die Segnung. Berats sind kleine Kügelchen, geformt aus heiliger Erde und heiligem Wasser aus Lalish, die jeder Ezide, unabhängig davon, wo er lebt, bei sich haben sollte.
Die über 300 Gäste des Festes feierten und tanzten den »Shexani«, einen traditionellen Tanz, zu Musik der Jungstars Rayid und Habo Farman aus Köln bis in den späten Abend. Mehr über die Ezidische Gemeinde Hessen e.V., ihre Kultur und Religion ist unter www.eziden-in-hessen.de zu finden.
Gemeinderatsvorsitzender Irfan Ortac (Mitte) und Gäste tanzen den »Shexani«. (Foto: nag)
Wiesbaden
Seit Anfang des Jahres führt die 2010 in Nidda ins Leben gerufene Gesellschaft für christlich-ezidische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung (CEG) mit Sitz in Lollar Gespräche sowohl mit geistlichen Vertretern der christlichen wie ezidischen Religionsgemeinschaft als auch mit politischen Vertretern in Deutschland wie in der Region des Nahen Ostens. Erst kürzlich kam es zu Gesprächen mit mehreren Ministern im irakischen Bundesstaat Kurdistan. Ziel dieser Gespräche ist es, auf die Gruppe der rund 70.000 Eziden in Deutschland, von denen etwa 2500 in Hessen leben, aufmerksam zu machen und die Lage der in den Regionen des Nahen Ostens beheimateten Eziden und christlichen Gruppierungen zu diskutieren.
Begleitet von dem Kreistagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der CDU Wettenberg Dr. Gerhard Noeske wurden nun Vorstandsvertreter der CEG durch den Generalsekretär des CDU-Landesverbandes Peter Beuth in Wiesbaden empfangen.
Der Vorstandsvorsitzende der CEG Prof. Dr. Linus Hauser erläuterte zu Beginn des Gesprächs mit Generalsekretär Beuth die Notwendigkeit, den Nahen Osten als auch die Gruppe der aus dieser Region stammenden Migranten in ihrer religiösen wie kulturellen Vielfalt wahrzunehmen. Gerade in einer Zeit, in der man in der öffentlichen Wahrnehmung Integration meist mit den berechtigten Bemühungen um eine gesellschaftliche Anbindung aus der Türkei stammender Muslime und Muslima gleichsetze, dürfe man die religiösen Minderheiten des Nahen Ostens nicht aus den Augen verlieren. Entsprechend gelte es einen „antizyklischen Blick“ auf die Unbeachteten zu werfen, zu denen nicht nur die Eziden, sondern auch orientalische Juden, Samaritaner, die kleinen christlichen Denominationen wie syrisch-orthodoxe, armenisch-apostolisch orthodoxe oder koptische Christen, Mandäer, Sabäer, Zoroastrier, Drusen und auch die Bahai zu zählen sind.
Der stellvertretende Vorsitzende der CEG und Gemeinderatsvorsitzender der ezidischen Gemeinden in Hessen Irfan Ortac erläuterte im Anschluss an diese Darlegungen die Situation der Eziden in Hessen. Es zeige sich, dass die Eziden in Deutschland eine neue Heimat gefunden hätten, deren Kultur und Grundwerte sie teilten. Als Schlüssel zu dieser gelungenen Integration seien dabei Sprache, Bildung und ein Bekenntnis zur demokratisch-freiheitlichen Grundordnung der Bundesrepublik anzusehen, wie auch Michael Novian (CEG-Pressesprecher) anmerkte.
Des Weiteren machte Ortac auf die Lage der Eziden in den Regionen des Nahen Ostens aufmerksam, die hier als religiöse Minderheit oftmals denunziert und unterdrückt würden und erörterte die Möglichkeiten einer positiven politischen Einflussnahme auf diese Situation.
In der offen und freundlich gestalteten Diskussion mit den Vorstandsmitgliedern der CEG dankte Generalsekretär Beuth zunächst dafür, dass man mit diesem Gespräch Zeilen auf ein bislang nicht nur für ihn „weißes Blatt“ geschrieben habe. Er würdigte die positiven Integrationsleistungen der Eziden in Hessen, die es auch hinsichtlich ihres exemplarischen Charakters im Rahmen politischer Integrationskonzepte zu prüfen gelte. Der Generalsekretär vermochte im Anschluss daran den Vertretern der CEG noch einige konkrete Handlungsperspektiven im Zusammenhang mit der Arbeit der CDU zu vermitteln, die ein Stück positiver Zukunft gemeinsamen Handelns in sich tragen.
Bild: v.l. Dr. Gerhard Noeske, Prof. Dr. Linus Hauser, Irfan Ortac, Peter Beuhl
20.12.2011 - KREIS GIESSEN
(elf). Das Ezid-Fest und fünfjähriges Bestehen feierte die Ezidische Gemeinde Hessen in ihrem Gemeindezentrum in Lollar. Zu Gast waren zahlreiche Vertreter von Politik, Landkreis und Stadt Lollar. Das Gemeindezentrum war voller Leben. Kinder lachten, es wurde gegessen und getrunken, man konnte Gebete hören, es wurde gesungen und würdevoll getanzt, Zeremonien durchgeführt und Reden gehalten. Es eröffnete den Nachmittag als Moderator Nevaf Celik.
Das Ezid-Fest findet, ähnlich wie das christliche Weihnachten, zur Sonnenwendzeit statt. Allerdings sind die Eziden keine christliche Religion, sondern eine eigene monotheistische Religion. Es handelt sich beim Ezid-Fest nicht um Weihnachten.
Gemeinderatsvorsitzender Irfan Ortac eröffnete die Veranstaltung mit einem ernsten Thema. Ortac sprach über einen Mord, den ein Mann ezidischen Glaubens im Namen der Ehre vor Kurzem an seiner Tochter begangen habe. Mord sei allerdings Mord, betonte Ortac und distanzierte sich.
Dann sprach Ortac über die fünf Jahre des Gemeindezentrums und die zentralen Themen. Frauen- sowie Kinder- und Jugendförderung nannte er als zwei große Ziele, die ihm am Herzen lagen. „Wir haben viel Unterstützung dabei gehabt“, sagte Ortac. Thorsten Schäfer-Gümbel sei einer der Unterstützer gewesen. Dazu gehöre ebenfalls Lollars Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek, der ebenfalls zu Gast war, SPD Politiker Gerhard Merz, außerdem gebe es aramäische Freunde. „Wir dürfen keine Angst vor Anpassung haben, manche nennen das auch Integration“, sagte Ortac weiter. Manch einer spreche über Integration, ohne zu wissen, was es bedeute, manch einer spreche auch über die Gefühle der Eziden, ohne die Gefühle überhaupt zu kennen, merkte er kritisch an. Er könne verstehen, wenn darüber Wut entstehe.
Ortac sagte, tolle Jobs etwa reichten nicht als Ziele, man müsse auch Teil der Gemeinschaft werden. „So wie wir euch, müsst auch ihr uns annehmen“, sagte er an die Adresse der deutschen Gäste. In Deutschland fühle er sich wohl.
Landrätin Anita Schneider sprach von „erfolgreicher Integration“. Lollars Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek erinnerte an die fünf Jahre, in denen die Gemeinde nun das Haus nutze, er hoffe, dass es gelungen sei, das Haus als Heimat zu empfinden. „Wenn ich jetzt sehe, was in diesen fünf Jahren geleistet und auf die Beine gestellt wurde“, so Wieczorek, „bin ich schon sehr begeistert“.
SPD-Politiker Gerhard März richtete neben den Grüßen der SPD insbesondere jene von Thorsten Schäfer-Gümbel aus. Die SPD sei am Dialog mit allen Religionen in diesem Land interessiert. Jeder solle seine Religion in diesem Land ausüben können, sofern sie friedlich sei. Dies sei bei den ezidischen Freunden ganz sicher der Fall.
Dr. Gerhard Noeske, Kreistagsabgeordneter der CDU, freute sich über die vielen Kinder, die er auf der Veranstaltung sehe. Dies mache Hoffnung auf beides: Auf das Bewahren der Kultur und auf das Lernen der Mehrheitskultur. Weiterhin sprachen unter anderen Prof. Dr. Rudolf Grulich von der Uni Gießen, Prof. Dr. Linus Hauser und Gerhard Born von den Grünen.
Ika Bordasch, Schriftführerin der Deutsch-Kurdischen Gesellschaft Gießen, erklärte den Ablauf der zentralen Zeremonie während des Nachmittags. Ihr Name laute „Tuafa berata“, bei der Erde der heiligen Stätte Lalish geküsst werde. Die Kügelchen werden aus heiliger Erde und heiligem Wasser geformt. Jede Gemeinde habe diese Erde. Alle Mitglieder der ezidischen Gemeinde gingen nach vorne an den Altar, beugten den Kopf und küssten die Erdkügelchen.
Außerdem wurde Frauenbeauftragte Merdine Erbek für ihre Arbeit geehrt und erhielt Blumen von Nevaf Celik. Im weiteren Verlauf des Festes wurde nicht nur gegessen und getrunken. Es wurde auch getanzt. Übrigens: Wer sich genauer informieren will, kann auf der ausführlichen Internetseite der Ezidischen Gemeinde Hessen weitere Hintergründe finden - www.eziden-in-hessen.de.
Gemeinsam tanzten Männer und Frauen während der Ezid-Festes in Lollar. Foto: Elf
http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/landkreis/11495427.htm
Nidda (Mi/Ne) | Renaissance orientalischer Geistesgeschichte im postmodernen Okzident - In Nidda (Hessen) wurde am 22.01.11 die Gesellschaft für Christlich-Ezidische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung gegründet. Die Initiative für die Gründung dieser Gesellschaft ging von zwei katholischen Theologieprofessoren der Gießener Justus-Liebig-Universität, Rudolf Grulich und Linus Hauser, dem evangelischen Pfarrer Dr. Norbert Kotowski und dem...